Assoziation
Oktopus, Abnabelung, Entscheidung, Freiheit, Unabhängigkeit
Oktopus, Abnabelung, Entscheidung, Freiheit, Unabhängigkeit
Als Erstes denkt man bei dem Begriff „Tintenfisch“ wohl an diese vielen Arme, die dieser Bewohner der Meeres, in einer Tiefe von mehr als 300m lebend, besitzt.
Mit dem Tintenfisch werden auch vereint Oktopus, Kalmar und Nautilus bezeichnet. Der größte dieser Gattung wird Riesenkalmar genannt, deren Fangarme zehn bis zwölf Meter lang sind und der oft mit der achtarmigen Riesenkrake verwechselt wird.
Es geht einerseits eine Art Faszination von diesem Meerestier aus und andererseits erfüllt einem die Vorstellung, dass dieser Kalmar seine Fangarme um den Hals legt, doch mit Angst und Schrecken.
Was verheißt das Symbol des Tintenfisches aber in der Traumhandlung? Welche Interpretationen gibt ihm die Traumforschung?
Generell taucht das Traumbild des Tintenfisches dann im Schlaf auf, wenn es um das Treffen einer wichtigen Entscheidung im wirklichen Leben geht. Der Träumer hat sich etwas davor gewunden und wollte Zeit schinden, um eine Konfrontation mit Unstimmigkeiten aus dem Weg zu gehen. Doch jetzt ist die Zeit gekommen, um sich dem zu stellen. Ob diese Unternehmung gelingen wird, ist abhängig davon, ob der Träumer seine Entscheidung bewusst fällt und zu ihr zu stehen.
In Verbindung mit dem Symbol vom Tintenfisch gibt es verschiedene Situationen im Traum, die unterschiedlich interpretiert werden:
Wird der Körper des Träumers vom Tintenfisch angesaugt, symbolisiert dies, dass sich der Betroffene im realen Leben von negativen Gefühlen übermannen lässt. Er lässt sich schnell von Personen oder Situationen im Außen einschüchtern und beeinflussen, die ihm mit negativen Dingen konfrontieren. Er sollte sich in Robustheit üben und mehr in sein inneres Zentrum hineinsinken, um den äußeren Sturm besser standzuhalten und somit auch einen klareren Blick über die jeweilige Situation zu bekommen.
Sieht man den Tintenfisch in leuchtenden Farben, die einen giftigen Eindruck hinterlassen, dient dies als Mahnsymbol sich nicht von unbewussten Gefühlen runterziehen zu lassen. Eine aufkommende seelische Disharmonie wird in dem Fall unvermeidbar sein.
Sieht man den Tintenfisch seine Tinte im Meer ausströmen weist dies laut generellen Auslegung darauf hin, dass Personen in seinem Umfeld Wahrheiten verschweigen.
Klassischer Psychologischer Auffassung nach versinnbildlicht der Tintenfisch im Traumgeschehen die Abnabelung. Dieses Symbol repräsentiert die weniger gut bewerteten Eigenschaften der Mutter, die kontrollieren will und nicht loslassen kann. Der Tintenfisch drückt dem Betreffenden aus, dass er unbewusst nichts mehr ersehnt als Freiheit und Unabhängigkeit.
Der Traum des Tintenfischs spiegelt also psychologisch analysiert wider, dass der Träumer selbst das Verlangen nach vollkommener Kontrolle anstrebt. Er beeinflusst gerne sein Umfeld, in dem Versuch, alles zu steuern und es soll jedes Detail seinen Konzepten nach funktionieren. Dem Motto nach: „Alles tanzt nach meiner Pfeife!“
Aus transzendenten Blickwinkel gesehen, dient dieses Meerestier als Aufforderung, sich durch mehr Bemühung spirituelle Sichtweisen anzueignen, die zu mehr Klarsicht führen.
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